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Abschaffung des Versicherungsnachweises und der unterjährigen Meldepflicht

Mit Wirkung ab 1. Juni 2016 wird Art. 136 AHVV aufgehoben. Dies hat zwei Auswirkungen:

  • Erstens entfällt die Pflicht, neu eintretenden Mitarbeitenden einen Versicherungsnachweis (=Anmeldebestätigung) auszuhändigen. Damit wird eine administrative Entlastung für die Arbeitgeber erreicht. Der Versicherungsnachweis ist nicht zu verwechseln mit Versicherungsausweis (=AHV-Ausweis), der wie bisher ausgestellt wird.
  • Zweitens entfällt auch die unterjährige Meldepflicht für neu eintretende Mitarbeiter/-innen. Allerdings gilt dies nicht für Bezüger/-innen von Familienzulagenleistungen (Art. 18d FamZV). Ausserdem ist für die unverzügliche Auszahlung von EO-Leistungen und von Mutterschaftsentschädigungen ebenfalls eine sofortige Meldung erforderlich. Wir empfehlen deshalb, neue Mitarbeitende wie bisher fortlaufend anzumelden. Sie reduzieren dadurch den beidseitigen Abklärungsaufwand bei der Auszahlung von EO-Leistungen oder von Familienzulagen an neue Mitarbeitende.

Tipp: Erleichtern Sie sich die Arbeit durch Nutzung des bewährten An- und Abmeldeverfahrens unseres Online-Portals „PartnerWeb" oder durch die Verwendung der Datenexport-Funktionalitäten von Lohnprogrammen des Standards ELM 4.0 (vgl. www.swissdec.ch).

Auskünfte erteilt unser Team „Einkommensbescheinigungen".

Rückverteilung der Erträge aus der CO2-Abgabe 2016 an die Unternehmen

Auch im Jahr 2016 werden die Erträge aus der CO2-Abgabe zurückverteilt. Die Ausgleichskassen nehmen diese Verteilung im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt BAFU vor. Die Verteilung der CO2-Abgabeerträge an die Wirtschaft erfolgt proportional zur AHV-Lohnsumme. Im Jahr 2016 erhalten alle Arbeitgeber 0.712 CHF pro 1'000 CHF abgerechnete AHV-Lohnsumme 2014 ihrer Arbeitnehmenden.

Mehr Informationen finden Sie im Faktenblatt auf: http://www.bafu.admin.ch/co2-abgabe-verteilung.

Wichtige AHV-Daten 2016

Per 1. Januar 2016 reduziert sich einerseits der EO-Beitragssatz von 0,5 auf 0,45 %. Anderseits erhöht sich der Höchstbetrag des versicherten Verdienstes in der obligatorischen Unfallversicherung von 126'000 auf 148'200 Franken. Damit verbunden ist eine entsprechende Anhebung der ALV-Beitragsschwelle: Für Lohnanteile bis 148'200 gilt ein ALV-Beitragssatz von 2,2 %, höhere Lohnteile unterliegen unbegrenzt dem Solidaritätsbeitrag von 1 Prozent.  

Finden Sie hier die Änderungen für das Jahr 2016 im Detail: